Lieferketten (SCM)
Wertschöpfungsgrenzen ...Mit dem Thema Supply Chain Management setzen sich gerade mittelständische Unternehmen häufig nicht ganz freiwillig auseinander. Nach dem Motto 'Friss oder stirb' sind sie - beispielsweise als Zulieferer von Großunternehmen - manchmal auch dazu gezwungen, die gesamte Produktions-Wertschöpfungskette digital abzubilden, um so den Großunternehmen Kosten zu sparen.
Doch was heißt eigentlich Supply Chain Management und was kostet die Einführung?
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Wie Jörg von Steinaecker vom Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), sowie Michael Kühner vom Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) erklären, geht es im SCM grundsätzlich darum, die Aktivitäten des eigenen Unternehmens so mit den anderen Akteuren der logistischen Kette abzustimmen, dass die Produkt- und Warenschlangen möglichst klein werden und produzierende Unternehmen die jeweiligen Kunden möglichst kostenminimal optimal versorgen können.
Jetzt werden leidgeprüfte IT-Verantwortliche klagen, dass all diese Versprechen innerhalb eines Produktionszyklus doch nicht neu sind und man doch erst vor geraumer Zeit in ein MRP- oder PPS-System investiert habe.
Für die erfolgreiche Implementierung einer SCM-Lösung sollten sich Unternehmen jedoch bewusst machen, dass der Einsatz von Technologien und Software-Paketen nur ein Aspekt des SCM ist.
Vor der Implementierung einer SCM-Lösung sollten mittelständische Unternehmen zunächst ihre Lieferantenbeziehungen auf Optimierungspotenzial überprüfen und mit ihren Partnern über die Einführung von digitalen Lösungen diskutieren.
